Wohnimmobilien als Kapitalanlage

Wohnimmobilien als Kapitalanlage

Wohnimmobilien als Kapitalanlage bleiben attraktiv, denn gewohnt werden muss
immer. Durch die sprunghafte Bevölkerungszunahme durch Geflüchtete aus der
Ukraine gewinnen Wohnungen und Häuser als Investment noch mehr an Bedeutung.
Wichtig ist nur, sie smart auszuwählen.

Petra Kilimann-Bouchon
erstellt 09.07.2022

Wohnimmobilien: richtig ausgewählt eine sichere Geldanlage

Immobilien als Kapitalanlage sind und bleiben im Trend. Besonders gern wird in Wohnimmobilien investiert, die sich zum Eigennutz und zur Vermietung eignen.

Sie dienen so als sicherer, mietfreier Alterssitz und generieren als Mietobjekt ein wertvolles Nebeneinkommen. Ob sich das Investment lohnt, hängt vor allem von der Wahl der richtigen Liegenschaft ab.

Gute Gründe für das Investment in Wohnimmobilien

Die Immobilienpreise steigen seit Jahren und mit ihnen die Mietpreise – zumindest in genereller Hinsicht.

Experten prognostizieren geringere Mietpreissteigerung als in den letzten Jahren, aber das dürfte das Interesse an Wohnimmobilien als Geldanlage nicht großartig beeinflussen. Sie begeistern durch zahlreiche Vorteile:

  • greifbares Investment von konkretem Wert
  • hohe Wertbeständigkeit
  • langfristige Wertsteigerung
  • inflationssicher
  • krisensicher
  • attraktiver Wohnraum ist immer gefragt

Einfamilienhaus oder besser Wohnung?

Die Entscheidung zwischen Einfamilienhaus und Eigentumswohnung ist für Eigennutzer eine des persönlichen Geschmacks. Träumen Sie von einem großen Garten oder sehen sie darin primär eine zusätzliche Arbeitsbelastung? Mögen Sie die Stadt oder lieber das Ländliche? Sie benötigen eine große Wohnfläche oder sind Sie auch mit ein paar Räumen weniger zufrieden? In jedem Fall möchten Sie sich in Ihrem neuen Zuhause wohl fühlen! 

Damit das Immobilieninvestment für Kapitalanleger eine solide Rendite einbringt, ist der auch Immobilientyp entscheidend. In vielen Fällen lohnt sich ein Einfamilienhaus nur eingeschränkt zur Vermietung. Das liegt nicht an der Nachfragesituation, sondern vielmehr an den Nebenkosten für den Vermieter.

Diese sind bei einem Einfamilienhaus verhältnismäßig hoch, was die Rendite stark schmälert. Wer beispielsweise das Elternhaus erbt und darüber nachdenkt, es zur Vermietung zu halten, ist oft mit dem Verkauf des Hauses und dem anschließenden Kauf einer Eigentumswohnung besser bedient. Sie verursacht im Allgemeinen geringere Nebenkosten und damit eine bessere Rendite. Selbstverständlich ist der Einzelfall abzuklären.

Werden die Immobilienpreise fallen?

Die Banken waren in den letzten Jahren schon vorsichtiger. Hypotheken ohne finanziellen Sicherheitspuffer gab es nicht mehr. Deswegen droht hierzulande kein massenhafter Ausfall von Hypotheken, wenn die Immobilienpreise einmal sinken sollten.

Wenn Sie eine Immobilie kaufen, um selbst darin zu wohnen, ist es nicht entscheidend, den mutmaßlichen Wert in 20 oder 30 Jahren genau abschätzen zu können. Langfristig sparen Sie im Vergleich zu einem Mieter eines vergleichbaren Hauses oder einer vergleichbaren Wohnung viel Geld, je nach Berechnungsmethode bis zu 50 Prozent. Das ist sehr viel mehr, als Sie durch leicht schwankende Preise auf dem Immobilienmarkt gewinnen oder verlieren können. Insofern ähnelt die Situation ein wenig der beim Kauf eines sparsamen neuen Autos: Natürlich ist Wertstabilität gut! Aber wichtiger ist, dass der neue Wagen Spaß macht, seinen Zweck erfüllt und die monatlichen Verbrauchskosten wirklich senkt. 

Weitere größere Wertzuwächse prognostizieren die Experten für:

  • den süddeutschen Raum
  • den Hamburger Raum
  • den Berliner Raum
  • das Weser-Ems-Gebiet

Im westlichen Mitteldeutschland sollen die Kaufpreise stagnieren. Für weite Teile Ost-Deutschlands werden sinkende Kaufpreise erwartet. Ausgenommen davon sind allerdings beliebte Städte wie Jena, Potsdam, Berlin, Leipzig, Weimar und Erfurt.

Stark nachgefragte Kapitalanlagen

Akteure auf dem deutschen Immobilienmarkt beobachten, dass Immobilien als
Investment sogar noch begehrter sind als vor der Coronakrise. Trotz Zinssteigerung erachtet über die Hälfte der deutschen Bevölkerung darin eine sinnvolle Kapitalanlage, mit der sich das
private Vermögen aufbauen lässt.

Das offenbarte eine Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov, die Commerz Real im Sommer 2020 in Auftrag gegeben hatte. Auf Platz 2 findet sich nach dieser Umfrage Gold.
38 % entfielen auf den Rohstoff. 32 % entschieden sich für Aktien, die somit Platz 3 belegen. Bei Wohnimmobilien ist zudem ein weiterer Faktor wichtig: Sie eignen sich als eigener
Wohnsitz und somit zur Altersabsicherung. Keine Mietzahlungen im Ruhestand leisten
zu müssen, lässt den Einzelnen ruhiger den Lebensabend erwarten.

Immobilie kaufen trotz steigender Zinsen

Die Zinsen steigen und somit auch der monatliche Betrag für Zins und Tilgung. Seien wir mal ehrlich: So lange ein solch niedriges Zinsniveau war nicht zu erwarten. So konnte sich manch einer eine Immobilie leisten, der es jetzt nicht mehr könnte. Trotzdem ist der Wunsch nach der eigenen Immobilie nach wie vor vorhanden. Vielleicht müssen wir lernen umzudenken.

Die eigene Immobilie, der Zweitwagen und 3 mal im Jahr in den Urlaub. “Man möchte ja schließlich noch leben, neben dem Abtrag.” Solche Aussagen höre ich hin und wieder.

Aber wie war es denn Ende der 90iger Jahre? Da hatten wir hohe Zinsen. Und es wurde viel gebaut. Und auch gebrauchte Immobilien wechselten die Eigentümer. Ja, die Immobilie waren damals preiswerter. Aber auch die Einkommen waren geringer.

Aber so manch einem war es damals schon wichtiger in einem Eigenheim zu leben. Die Kinder sollten unbeschwert aufwachsen und man selbst wollte mit der Immobilie für das Alter vorsorgen.



Rechtlicher Hinweis:
Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.


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Petra Kilimann-Bouchon
Geprüfte Immobilienfachwirtin

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