Was habe ich als Immobilienmaklerin zu tun?


 

  1. Objektbesichtigung
    Innen und außen – hier wird alles genau begutachtet.
  2. Beschaffung der erforderlichen Unterlagen
    – Bauzeichnungen und -beschreibung
    – Wohnflächenberechnungen und Berechnung umbauter Raum
    – Energieausweis
    – Auszug aus dem Liegenschaftskataster
    – Grundbuchauszug
    – u.v.m.
  3. Rechtliches §§§
    – Baurecht
    – Brandschutz
    – Kommunale Satzungen
    – Erbrecht
    – Betreuerangelegenheiten
    – Mietrecht
    – Grunddienstbarkeiten
    – Liegenschaftskataster
    – u.v.m.
  4. Immobilienschäden / Mängel
    – erkennen und aufnehmen und erläutern
    – bewerten
    – Lösungen erörtern
    – bei baulichen Mängeln = Kosten ermitteln
    – u.v.m.
  5. Prüfung finanzieller und rechtlicher Belange
    – wie hoch ist die Immobilie noch belastet?
    – Eigentümerverhältnisse prüfen
    – Geschäftsfähigkeit der Eigentümer prüfen
    – Teilungserklärungen besorgen und prüfen
    – Beschlussfassungen anfordern und prüfen
    – u.v.m.
  6. Informationen einholen
    – Internet / Telefon
    – Infrastruktur
    – u.v.m.
  7. Objektbewertung
    – Verkaufspreis ermitteln
  8. Verkaufsvorbereitung
    – Fotografie der Immobilie
    – Exposé erstellen
    – Print- und Onlinebewerbung
  9. Jetzt sieht der Käufer den Makler zu ersten Mal
    (aber alle Vorarbeiten sind für ihn bereits erledigt)
    – Besichtigungstermine koordinieren und durchführen
    – Beratung über örtliche Gegebenheiten
    – Beratung bei Um- oder Anbauwünschen (mit Architekt / Bauingenieur)
    – Beratung energetische Sanierung (in Zusammenarbeit mit Energieberater)
    – Beschaffung von Zusatzinformationen
  10. Weitere Leistungen / Informationen / Vermittlung von Kontakten
    – Handwerkerliste
    – Immobilienfinanzierung (Bereitstellen der erforderlichen Immobilienunterlagen)
    – Versicherungen
    – Notarempfehlung / Vertragsvorbereitung / Begleitung zur Beurkundung
    – Empfehlung eines Steuerberaters, falls nötig
  11. Nach der Beurkundung
    – Checkliste erstellen; was haben Verkäufer und Käufer nach der Beurkundung noch zu erledigen?
    – Begleitung zur Immobilienübergabe
    – Ansprechpartner stets auch nach dem Verkauf
  12. Weitere Selbstverständlichkeiten des qualifizierten Immobilienmaklers:
    Bei aller Sorgfalt: Auch Immobilienmaklern können mal Fehler unterlaufen.
    Damit dem Kunden keine finanziellen Schäden entstehen, sichert sich der qualifizierte Immobilienmakler durch entsprechende Versicherungen ab (u.a. Vermögensschadenhaftpflicht; Betriebshaftpflicht).
  13. Ausbildung / Fortbildung – Weiterbildung
    Um sich ausreichendes Fachwissen anzueignen, bedarf es einer fachlichen Ausbildung und einer ständigen Weiterbildung.
    Die gesetzlich geforderte Weiterbildungspflicht –  20 Stunden in 3 Jahren – reichen da bei weitem nicht aus.
    Ein qualifizierter Immobilienmakler informiert und bildet sich ständig weiter; in der Fachpresse, auf Kongressen und bei Vorträgen.

 

Diese Liste ist keinesfalls vollständig, zeigt aber auf, welchen Arbeitsaufwand es bedeutet, eine Immobilie zu veräußern. Von einer professionellen Betreuung durch einen qualifizierten Immobilienmakler profitieren auch die Käufer ungemein.